REGELWERK

THE BRICKYARD – AUSFÜHRLICHES REGELWERK

Willkommen auf dem Airsoft-Spielfeld The Brickyard des Cashbricks Werksteams.

Dieses Regelwerk gilt für alle Spieler, Besucher, Begleitpersonen und sonstigen Teilnehmer auf dem gesamten Veranstaltungsgelände. Mit dem Betreten des Geländes und der Teilnahme am Spiel akzeptierst du diese Regeln.

Airsoft funktioniert nur mit Fairness, Sicherheit und gegenseitigem Respekt. Spiele ehrlich, höre auf die Orga und verhalte dich so, dass alle einen sicheren und guten Spieltag haben.

1. Orga, Briefing und Regelauslegung

Die Orga hat auf dem gesamten Gelände und während der gesamten Veranstaltung das letzte Wort.

Du musst den Anweisungen der Orga jederzeit Folge leisten. Das gilt vor dem Spiel, während des Spiels, in der Offzone, am Chronostand, auf dem Parkplatz, im Spawn und auf dem Spielfeld.

Die Orga entscheidet über:

Regelauslegung

Sicherheitsfragen

Gelände-Freigaben

Spielunterbrechungen

Spielmodus-Sonderregeln

Verwarnungen

Ausschlüsse

Hausverbote

Zu Beginn des Spieltags findet ein Sicherheitsbriefing statt. Die Teilnahme am Briefing ist Pflicht. Sonderregeln für einzelne Spielmodi werden vor Spielbeginn erklärt.

Wer Regeln absichtlich missachtet oder nach wiederholter Ermahnung nicht einhält, kann vom aktuellen Spieltag ausgeschlossen werden. Bei schweren Verstößen kann die Orga ein dauerhaftes Hausverbot aussprechen.

2. Mindestalter und Minderjährige

Grundsätzlich musst du volljährig sein, um am Spiel teilzunehmen. Ein gültiger Personalausweis ist mitzuführen.

Minderjährige Spieler ab 14 Jahren dürfen ausnahmsweise teilnehmen, wenn folgende Voraussetzungen erfüllt sind:

Ein Erziehungsberechtigter oder eine bevollmächtigte Aufsichtsperson ist dabei.

Die Begleitperson ist mindestens 25 Jahre alt.

Die Begleitperson nimmt aktiv am Spiel teil.

Die erforderlichen Einverständniserklärungen liegen vollständig vor.

Die Orga lässt die Teilnahme zu.

Die Orga kann die Teilnahme von Minderjährigen im Einzelfall ablehnen, wenn Sicherheitsbedenken bestehen oder die Voraussetzungen nicht erfüllt sind.

3. Alkohol, Cannabis und Drogen

Auf dem gesamten Veranstaltungsgelände gilt während der Veranstaltung ein Konsumverbot für Alkohol, Cannabis und sonstige berauschende Mittel.

Das gilt insbesondere für:

Spielfeld

Offzone

Spawn

Parkplatz

Aufenthaltsbereiche

Wartebereiche

Wege auf dem Gelände

Wer erkennbar alkoholisiert, berauscht oder nicht spielfähig ist, darf nicht am Spiel teilnehmen. Die Orga kann dich in diesem Fall vom Spiel ausschließen.

Das Verbot dient der Sicherheit aller Spieler. Airsoft verlangt Reaktion, Übersicht, Verantwortungsbewusstsein und sicheren Umgang mit Airsoft-Waffen.

4. Anreise, Transport und Auftreten in der Öffentlichkeit

Die Anreise in voller Airsoft-Ausrüstung ist nicht erlaubt.

Du darfst nicht in Uniform, Plattenträger, Helm, taktischer Ausrüstung oder mit sichtbaren Airsoft-Waffen öffentlich anreisen oder dich außerhalb des Geländes so zeigen, dass Außenstehende dich mit echten Einsatzkräften verwechseln könnten.

Airsoft-Waffen müssen gemäß den gesetzlichen Vorgaben transportiert werden:

entladen

gesichert

nicht zugriffsbereit

in einem geeigneten verschlossenen Behältnis

Offene Taschen, lose Waffen im Auto oder sichtbar transportierte Airsoft-Waffen sind nicht erlaubt.

Das Anlegen der Airsoft-Ausrüstung ist erst auf dem Gelände erlaubt.

5. Schutzbrille und persönliche Schutzausrüstung

Auf dem Spielfeld musst du jederzeit eine geeignete Schutzbrille tragen.

Das Abnehmen der Schutzbrille ist auf dem Spielfeld verboten. Das gilt auch, wenn du HIT bist, auf dem Weg zum Spawn bist oder das Spiel gerade unterbrochen wirkt.

Die Schutzbrille darf nur in sicheren, eindeutig freigegebenen Bereichen abgenommen werden.

In engen Innenbereichen, Treppenhäusern, Katakomben und CQB-Situationen wird zusätzlich eine Vollgesichtsmaske oder ein geeigneter Gesichtsschutz empfohlen.

Jeder Spieler ist selbst für seine Schutzausrüstung verantwortlich.

6. Laufsockenpflicht und sichere Ablage von Airsoft-Waffen

Jede Airsoft-Waffe, die frei liegt, getragen wird oder nicht sicher verpackt ist, muss mit einer Laufsocke gesichert sein.

Das gilt besonders in:

der Offzone

der Safezone

auf Tischen

in offenen Koffern

in offenen Futteralen

auf Wegen außerhalb des Spielfeldes

überall dort, wo Airsoft-Waffen offen zugänglich sind

Ungesicherte Airsoft-Waffen sollen nicht auf Tischen, in offenen Koffern oder in offenen Futteralen herumliegen.

Backups müssen entweder:

im Holster stecken

sicher verpackt sein

oder ebenfalls mit einer passenden Sicherung, zum Beispiel einer Laufsocke, gesichert sein

Es ist erlaubt, eine Backup kurz aus dem Holster zu nehmen, um sie direkt in einen Koffer oder ein Futteral zu packen.

Das Entfernen der Laufsocke ist nur erlaubt:

am Chronostand nach Anweisung der Orga,

oder nach Spielbeginn auf dem Spielfeld.

Die Laufsocke muss gut sichtbar sein. Dunkle Farben oder Tarnmuster sind nicht erwünscht. Die Orga muss auf einen Blick erkennen können, dass die Waffe gesichert ist.

Bei Verstößen gegen die Laufsockenpflicht gilt:

1. Du wirst nett ermahnt.

2. Du wirst ein zweites Mal nett ermahnt.

3. Wenn es danach immer noch nicht funktioniert, wirst du gebeten, den aktuellen Spieltag zu verlassen.

7. Schussverbot außerhalb des Spielfeldes

Außerhalb des Spielfeldes darf nicht geschossen werden.

Das gilt auch für:

Leerschüsse

Testschüsse

Trockenübungen mit Schussabgabe

Schüsse ohne Magazin

Schüsse „nur kurz zum Testen“

Schießen ist nur dort erlaubt, wo die Orga es freigibt, insbesondere:

auf dem Spielfeld während des Spiels

am Chronostand nach Anweisung

in ausdrücklich freigegebenen Testbereichen

Auf Spieler mit sichtbarer Warnweste und auf Mitglieder der Orga darf nicht geschossen werden.

8. Waffenregeln und gesetzliche Vorgaben

Auf dem Spielfeld sind nur Airsoft-Waffen im Kaliber 6 mm BB erlaubt.

Nicht erlaubt sind:

4,5-mm-Stahlkugeln

8-mm-BBs

echte Waffen

scharfe Messer

gefährliche Gegenstände

funktionsfähige Laser

funktionsfähige Waffenlampen, sofern gesetzlich unzulässig,

Bajonette oder echte Klingen an Waffen

Alle Airsoft-Waffen müssen den deutschen gesetzlichen Vorgaben entsprechen.

Airsoft-Waffen über 0,5 Joule müssen ein gültiges „F im Fünfeck“ besitzen.

Vollautomatisches Schießen ist nur mit Waffen bis maximal 0,5 Joule erlaubt. Airsoft-Waffen über 0,5 Joule dürfen ausschließlich halbautomatisch betrieben werden.

Es gibt auf dem Brickyard keine separate DMR-Kategorie. Halbautomatische Scharfschützengewehre über 1,5 Joule sind nicht zugelassen.

9. Chrono, BB-Gewichte und Mündungsenergie

Alle Airsoft-Waffen müssen vor Spielbeginn von der Orga gechront werden. Das gilt auch für Backup-Waffen.

Beim Chronen werden von der Orga gestellte BBs mit dem passenden Gewicht verwendet.

Beim Chrono-Vorgang kann die Orga auch die Flugbahn kontrollieren, um Manipulationen, zum Beispiel durch stark eingestelltes Hop-Up, zu erkennen.

Gas-Blowback-Magazine müssen vor den Augen des Chrono-Personals frisch mit dem mitgebrachten Airsoftgas befüllt werden. Gleiches gilt sinngemäß für CO₂-Kartuschen.

Die Orga darf während des Spieltags jederzeit Stichproben durchführen und Waffen erneut prüfen.

Manipulationen, falsche Angaben, absichtliche Umgehungen oder nicht gemeldete Änderungen an gechronten Waffen werden streng geahndet.

Maximal zulässige Mündungsenergie

Pistole / Backup:
maximal 1,0 Joule mit 0,25 g BB

Light Machine Gun / LMG:
maximal 0,5 Joule mit 0,25 g BB
Vollauto erlaubt

Assault Rifle / Sturmgewehr:
maximal 1,5 Joule mit 0,32 g BB

Bolt Action Sniper:
maximal 2,5 Joule mit 0,45 g BB
Mindestabstand: 25 m
Backup-Waffe ist Pflicht

Nur Bolt-Action-Sniper müssen zwingend eine geeignete Backup-Waffe mitführen. Für Sturmgewehr-Spieler besteht keine Backup-Pflicht.

10. Trefferregelung

Jeder Treffer zählt.

Ein Treffer zählt bei:

Körper

Kleidung

Helm

Plattenträger

Rucksack

Taschen

Ausrüstung

sonstiger am Körper getragener Ausrüstung

Treffer an deiner Ausrüstung zählen also als HIT.

Wenn du getroffen wurdest, zeigst du den Treffer laut und deutlich an, zum Beispiel mit „HIT!“.

Danach zeigst du sofort deine Warnweste gut sichtbar und begibst dich ohne Umwege zum Spawn oder in den durch den Spielmodus festgelegten Bereich.

Du darfst nach einem HIT nicht weiter aktiv am Spiel teilnehmen, keine Informationen weitergeben, keine Gegner melden und keine Deckung für aktive Spieler spielen.

Sonderregeln wie Medic-Regeln, Respawn-Zeiten oder Missionsregeln werden vor dem Spiel durch die Orga erklärt.

11. Warnwestenpflicht bei HIT

Bei einem Treffer gilt Warnwestenpflicht.

Kleine Tücher, Taschentücher, rote Lappen oder halbe beziehungsweise zerschnittene Warnwesten reichen nicht aus.

Es muss eine vollständige, normale Warnweste sein, die man grundsätzlich auch anziehen kann.

Diese Warnweste muss nach einem HIT gut sichtbar gezeigt werden.

Du kannst die Warnweste zum Beispiel:

über deinem Körper tragen

über deine Waffe hängen

über den Kopf oder Oberkörper halten

Wichtig ist, dass andere Spieler klar erkennen können, dass du HIT bist.

Besonders sinnvoll ist es, die Warnweste über die Waffe zu hängen. Wenn du dich um Ecken bewegst, ist die Warnweste dann früh sichtbar und du wirst nicht unnötig erneut beschossen.

Bei Verstößen gegen die Warnwestenpflicht gilt:

1. Du wirst nett ermahnt.

2. Du wirst ein zweites Mal nett ermahnt.

3. Wenn es danach immer noch nicht funktioniert, wirst du gebeten, den aktuellen Spieltag zu verlassen.

12. Waffentreffer

Ein Treffer an deiner Waffe zählt nicht als Körper-HIT.

Die getroffene Waffe ist aber für die aktuelle Runde außer Funktion und darf bis zu deinem nächsten Respawn nicht weiter benutzt werden.

Du darfst danach mit einer Backup, einem Messer oder einer erlaubten Nahkampfwaffe weiterspielen, sofern du diese dabei hast und der Spielmodus das zulässt.

Wenn du am Spawn respawnst, ist die durch Waffentreffer ausgeschaltete Waffe automatisch wieder einsatzbereit.

13. Bang-Regel

Die Bang-Regel ist freiwillig.

Du musst sie nicht anwenden, kannst sie aber nutzen, wenn du in Nahdistanz besonders fair und gentleman-like spielen möchtest.

Ein Bang zählt nur, wenn du gleichzeitig den Abzug deiner Waffe betätigst und sich dabei ein Schuss löst.

Du kannst also nur so schnell bangen, wie deine Waffe in diesem Moment tatsächlich schießen kann.

Um einen direkten Treffer auf sehr kurze Distanz zu vermeiden, schießt du dabei nicht gezielt auf den Körper der Person, sondern sicher in deren Richtung, zum Beispiel auf den Boden oder in einen ungefährlichen Bereich.

Nur mit der Waffe auf jemanden zu zeigen und „Bang“ zu sagen, zählt nicht als Treffer.

Du kannst maximal drei Personen direkt hintereinander bangen. Danach ist Schluss mit weiteren Bang-Treffern in dieser Situation.

Du kannst natürlich anschließend ohne Bang ganz normal weiterspielen und weiter schießen.

Wenn die Bang-Regel korrekt angewendet wurde, muss der Treffer anerkannt werden.

14. Nahkampfwaffen und Messer

Echte Messer sind auf dem Spielfeld nicht erlaubt.

Als Nahkampfwaffen sind nur geeignete Gummi- oder LARP-Waffen zulässig.

Erlaubte Nahkampfwaffen müssen weich, biegsam und flexibel sein.

Nicht erlaubt sind harte Messer mit festen Klingen, zum Beispiel TS-Blades oder vergleichbare starre Trainingsmesser.

Ein Nahkampftreffer muss kontrolliert, leicht und ohne Verletzungsabsicht erfolgen.

Stiche, Schläge mit Kraft, Würfe mit Messern oder Angriffe auf Kopf, Hals und empfindliche Bereiche sind verboten.

Die Orga kann Nahkampfwaffen jederzeit prüfen und bei Sicherheitsbedenken verbieten.

15. Blindfire

Blindfire ist verboten.

Blindfire bedeutet, dass du ohne Sichtkontakt schießt, zum Beispiel indem du nur die Waffe um eine Ecke, über eine Deckung oder durch eine Öffnung hältst.

Du musst sehen können, worauf du schießt.

Wer blind feuert, gefährdet andere Spieler und wird von der Orga ermahnt oder aus dem Spiel genommen.

16. Spalt- und Schlitz-Regel

Durch Spalten, Löcher, Schießschlitze oder kleine Öffnungen darf nur gezielt geschossen werden, wenn eine der folgenden Bedingungen erfüllt ist:

Deine Faust passt durch die Öffnung,

oder du hältst mindestens 1 Meter Abstand zur Öffnung.

Diese Regel soll verhindern, dass Spieler durch winzige Ritzen beschossen werden, ohne realistisch reagieren zu können.

17. Kopftreffer und Nahdistanz

Direkte Kopftreffer sollen nach Möglichkeit vermieden werden.

Das gilt besonders auf kurze Distanz und in engen Innenbereichen.

Unbeabsichtigte Kopftreffer können im Airsoft trotzdem vorkommen und sind kein Grund für Diskussionen, Streit oder Spielunterbrechungen.

Spiele fair, ziele wenn möglich auf weniger empfindliche Trefferflächen und vermeide unnötig harte Treffer aus kurzer Distanz.

18. Schilde

Schilde sind grundsätzlich erlaubt, sofern der jeweilige Spielmodus sie zulässt und die Orga nichts anderes sagt.

Ein Spielerschild darf maximal folgende Maße haben:

maximale Breite: 80 cm,

maximale Höhe: 150 cm.

Schilde müssen sicher verarbeitet sein.

Nicht erlaubt sind:

scharfe Kanten,

Splitter,

hervorstehende Schrauben,

gefährliche Metallkanten,

instabile oder brechende Konstruktionen.

Beim Bewegen muss ein Schild angehoben und mindestens ungefähr in Kniehöhe getragen werden.

Es ist nicht erlaubt, ein Schild beim Vorrücken dauerhaft tief über den Boden zu schieben, um sich unfair zu schützen.

Wenn du ein Schild absetzt, darfst du dahinter in Deckung gehen.

Es gibt keine Einschränkung, welche Waffe du zusammen mit einem Schild nutzen darfst. Wenn du Ausrüstung und Waffe regelkonform tragen kannst, darfst du sie auch mit Schild einsetzen. Das gilt auch für Backup, Langwaffe oder Granatwerfer, sofern der Spielmodus diese Ausrüstung zulässt.

Wird nur der Spieler hinter dem Schild getroffen, ist der Spieler HIT. Das Schild kann entweder abgelegt werden oder der Spieler nimmt es mit zum Spawn zurück.

Wird das Schild durch eine Granate oder 40-mm-Wirkung ausgeschaltet, ist das Schild für den Rest der aktuellen Runde aus dem Spiel und darf erst in der nächsten Runde nach der Pause wieder eingesetzt werden.

19. Granaten, 40-mm-Shells und Minen

Erlaubt sind handelsübliche Airsoft-Granaten, Airsoft-Minen und 40-mm-Shells, sofern sie regelkonform und für Airsoft geeignet sind.

Nicht erlaubt sind:

selbstgebaute Granaten,

pyrotechnische Granaten,

CO₂-Granaten, sofern von der Orga nicht ausdrücklich zugelassen,

Gegenstände ohne klare Airsoft-Zulassung,

gefährliche Eigenbauten.

Airsoft-Granaten und Minen, die BBs freisetzen, markieren Spieler im Wirkbereich als getroffen.

Der Wirkbereich beträgt grundsätzlich 5 Meter Radius.

Der Radius wird vom Zentrum der Wirkung gemessen. Bei einer Wurfgranate ist das der Ort, an dem die Granate wirkt. Bei einer 40-mm-Shell ist es der Hauptwirkbereich beziehungsweise Hauptstreupunkt der Shell.

Es reicht bei 40-mm-Shells nicht aus, wenn nur einzelne BBs zufällig besonders weit fliegen. Entscheidend ist, ob der Hauptwirkbereich das Ziel erreicht.

Der 5-Meter-Radius wirkt hinter normalen Hindernissen und Deckungen, solange der Wirkbereich offen verbunden ist.

Der Radius geht nicht durch geschlossene Mauern oder vollständig getrennte Räume.

Wenn eine Granate zum Beispiel in einem Gang wirkt, zählt ein angrenzender Raum nicht automatisch als getroffen, wenn dieser nicht durch eine offene Tür oder einen offenen Bereich direkt mit dem Wirkbereich verbunden ist.

Durch komplette Wände kann kein Granatentreffer erzielt werden.

20. Granatenwirkung gegen Schilde

Ein Schild wird durch Granatenwirkung ausgeschaltet, wenn eine Frag-/Wurfgranate im Radius von 5 Metern zum Schild wirkt.

Bei 40-mm-Shells muss entweder:

das Schild direkt getroffen werden,

oder der Hauptwirkbereich beziehungsweise Hauptstreupunkt der 40-mm-Shell muss das Schild erreichen.

Ein durch Granaten- oder 40-mm-Wirkung ausgeschaltetes Schild ist für den Rest der aktuellen Runde raus und darf erst in der nächsten Runde nach der Pause wieder benutzt werden.

Wenn nur der Spieler getroffen wurde, ist der Spieler HIT. Das Schild kann dann abgelegt oder mit zum Spawn genommen werden.

21. Rauchgranaten und Pyrotechnik

Pyrotechnik ist verboten.

Erlaubt sind ausschließlich Rauchkörper der Firma Enola Gaye mit gültigem BAM-Zertifikat, sofern die Orga diese für den Spieltag freigibt.

Andere Rauchgranaten, Rauchkörper oder pyrotechnische Gegenstände sind nicht erlaubt.

Feuerwerksartikel oder Gegenstände, für deren Nutzung eine besondere Genehmigung erforderlich wäre, dürfen weder mitgebracht noch gezündet werden.

Die Orga kann Rauchmittel je nach Wetter, Trockenheit, Wind, Spielmodus oder Sicherheitslage jederzeit einschränken oder vollständig verbieten.

22. Tracergames und Licht

Bei speziellen Tracergames oder Nachtspielen kann Tracerpflicht gelten.

Wenn Tracerpflicht ausgerufen wird, dürfen nur Markierer mit Tracer-Unit und passende Leucht-BBs verwendet werden.

Stroboskoplicht ist verboten.

Taschenlampen mit Stroboskop-Modus sind nur zulässig, wenn ein versehentliches Aktivieren ausgeschlossen werden kann. Andernfalls sind solche Lampen nicht zugelassen.

Die Orga kann Lichtregeln für Nachtspiele gesondert festlegen.

23. Gelände, Gebäude und Spielfeldgrenzen

Die Spielfeldgrenzen dürfen nicht überschritten werden.

Das Spielfeld darf ohne Genehmigung der Orga nicht verändert werden.

Du darfst nicht eigenmächtig:

Barrikaden bauen

Deckungen versetzen

Türen blockieren

Fallen bauen

Gegenstände entfernen

Bereiche öffnen oder schließen

Fahrzeuge oder Bauwerke verändern

Mutwillige Beschädigungen sind streng verboten.

Dazu zählen insbesondere Schäden an:

Fenstern

Lampen

Türen

Wänden

Einrichtungsgegenständen

Fahrzeugen

Maschinen

Geländeobjekten

Barrikaden

Das Cashbricks Werksteam behält sich vor, verursachte Schäden dem Verursacher in Rechnung zu stellen.

Riskante Aktionen sind verboten. Dazu zählen insbesondere:

Sprünge aus großer Höhe

Klettern auf nicht freigegebene Bereiche

Werfen schwerer Gegenstände

mutwilliges Zerstören von Material

gefährliches Verhalten gegenüber anderen Spielern

24. Katakomben und Innenbereiche

In den Katakomben und engen Innenbereichen gelten besondere Sicherheitsanforderungen.

In den unterirdischen Gängen und Katakomben dürfen nur Waffen bis maximal 1,5 Joule eingesetzt werden.

Waffen über 1,5 Joule dürfen in diesen beengten Bereichen nicht verwendet werden.

In engen Bereichen wird das Tragen einer Vollgesichtsmaske dringend empfohlen.

Spiele in Innenbereichen mit besonderem Augenmaß. Vermeide unnötig harte Treffer, Blindfire und riskante Bewegungen.

25. Bio-BBs und Umwelt

Auf dem Gelände dürfen ausschließlich biologisch abbaubare BBs verwendet werden.

Andere BBs sind nicht erlaubt.

Die Orga darf BBs stichprobenartig kontrollieren.

Halte das Gelände sauber.

Müll gehört in die bereitgestellten Behälter oder in eine eigene mitgebrachte Mülltüte.

Jeder Spieler ist am Ende des Spieltags für seinen Müll verantwortlich.

Wenn liegengebliebener Müll eindeutig einem Spieler zugeordnet werden kann, kann eine Entsorgungsgebühr erhoben werden.

26. Rauchen

Rauchen ist nur in den ausgewiesenen Raucherbereichen erlaubt.

Kippen, Asche und Müll sind sauber zu entsorgen.

Bei Trockenheit, Wind oder erhöhter Brandgefahr kann die Orga das Rauchen zusätzlich einschränken oder vollständig untersagen.

27. Toiletten und sanitäre Anlagen

Während der Veranstaltung stellt die Orga Toiletten und sanitäre Anlagen zur Verfügung.

Bitte nutze diese sauber und respektvoll.

Beschädigungen, Verschmutzungen oder Missbrauch der sanitären Anlagen können zum Ausschluss vom Spieltag führen.

28. Politik, Extremismus und verbotene Inhalte

Das Cashbricks Werksteam distanziert sich von jeder extremistischen, rassistischen oder verfassungsfeindlichen Ausrichtung.

Politisches Propagandamaterial ist auf Events nicht erlaubt.

Verboten sind insbesondere:

rassistische Symbole

extremistische Symbole

verfassungswidrige Zeichen

politische Propaganda

beleidigende oder menschenverachtende Patches

entsprechende Kleidung oder Ausrüstung

Gesetzeswidrige Inhalte werden nicht geduldet und können zur Anzeige gebracht werden.

29. Foto, Video und Veröffentlichung

Das Filmen, Fotografieren und Aufzeichnen von Ton ist auf dem Spielfeld und in der Safety-Zone grundsätzlich erlaubt.

Fotos und Videos dürfen grundsätzlich veröffentlicht werden.

Dabei gilt:

Kennzeichen von Fahrzeugen dürfen nicht erkennbar sein.

Andere Personen sollen respektvoll dargestellt werden.

Bloßstellende, beleidigende oder bewusst herabwürdigende Aufnahmen sind nicht erwünscht.

Wenn dich jemand bittet, eine Aufnahme nicht zu veröffentlichen oder zu entfernen, geh respektvoll damit um.

Bei offiziellen Markierungen und Social-Media-Posts bitten wir darum, den Instagram-Account des Cashbricks Werksteams zu verlinken: @cashbricks_werksteam

Die Orga kann Aufnahmen in bestimmten Bereichen oder Situationen untersagen.

30. Notfallregel: Freeze

Bei einem echten Notfall wird laut „Freeze!“ gerufen.

Wenn du „Freeze!“ hörst, rufst du es sofort laut weiter, damit sich der Notfallruf schnell über das ganze Spielfeld verbreitet.

Sobald „Freeze!“ gerufen wird:

hörst du sofort auf zu schießen

sicherst du deine Waffe

bleibst du stehen

gibst du den Ruf laut weiter

wartest du auf Anweisungen der Orga

Das Spiel wird nur durch die Orga wieder gestartet.

Erst wenn die Orga deutlich den Satz „Spielstart!“ ruft, geht das Spiel weiter.

Vorher wird nicht geschossen und nicht weitergespielt.

31. Haftung und eigenes Risiko

Die Teilnahme am Spiel erfolgt auf eigenes Risiko.

Mit dem Betreten des Spielfeldes und der Teilnahme am Spiel erklärst du, dass du die Risiken des Airsoft-Spiels kennst und akzeptierst.

Jeder Spieler ist für seine eigene Sicherheit, seine Ausrüstung und sein Verhalten selbst verantwortlich.

Der Veranstalter, das Cashbricks Werksteam und die Orga übernehmen keine Haftung für Verlust, Diebstahl oder Schäden an persönlichen Gegenständen, soweit gesetzlich zulässig.

Wertsachen und Ausrüstung sind selbstständig zu sichern.

Vorsätzliche Beschädigungen, Diebstahl, gefährliches Verhalten oder gezieltes Verletzen anderer Spieler können strafrechtlich verfolgt werden.

32. Ausschluss, Hausverbot und keine Rückerstattung

Bei Regelverstößen kann die Orga Spieler verwarnen, zeitweise aus dem Spiel nehmen oder vom aktuellen Spieltag ausschließen.

Bei schweren oder wiederholten Verstößen kann ein dauerhaftes Hausverbot ausgesprochen werden.

Bei Ausschluss aufgrund von Regelverstößen erfolgt keine Rückerstattung bereits gezahlter Teilnahmegebühren oder sonstiger Auslagen.

33. Regeländerungen

Das Cashbricks Werksteam kann dieses Regelwerk jederzeit anpassen.

Es gilt immer die aktuelle Version, die auf der Website veröffentlicht ist oder durch die Orga vor Ort im Briefing bekanntgegeben wird.

Sonderregeln für einzelne Spielmodi, Events oder Szenarien werden vor Spielbeginn erklärt und gelten zusätzlich zu diesem Regelwerk.

Wenn Sonderregeln und allgemeines Regelwerk voneinander abweichen, entscheidet die Orga vor Ort.